Bericht vom Bodenarbeitskurs

Ein unvergessliches Wochenende

Am 21. März 2015 startete für zehn hochmotivierte Teilnehmer auf dem Hof Islandpferde Rezatgrund von Gudrun Völkl der zweitägige Bodenarbeits- bzw. Longierabzeichenkurs unter der Leitung von Katja Knop. Teilweise hatten die Teilnehmer ihre eigenen Pferde mit dabei, teilweise standen ihnen die tollen Pferde vom Rezatgrund zur Verfügung. Entgegen de Wettervorhersage konnten wir bei gutem Wetter mit der ersten praktischen Einheit starten. Abhängig von dem Können der Pferd-Reiter Kombinationen hatte sich Katja im Vorfeld viele Gedanken über die passenden Übungen gemacht.

Da Katja jeweils nur zwei Teilnehmer gleichzeitig arbeiten ließ, gab es von Anfang an optimales Feedback und viele praktische Tipps für jeden von uns. Wir selbst arbeiteten mit unseren Pferden zunächst mit Halfter und Gerte und probierten neben Vorhandwendungen und Schenkelweichen unter anderem auch Übungen wie das Führen durch Stangen und das abwechselnde Weggehen vom Pferd und Holen des Pferdes. Durch die perfekte Abstimmung der Übungen auf das jeweilige Können, konnten wir mit guter Laune in die Mittagspause gehen.

Dank der Bewirtung durch Gudrun mit leckerem selbst gemachtem Essen konnten wir uns dann im Anschluss an die Theorie machen. Im Rahmen der Theorie hatte Katja auf alle unsere Fragen eine Antwort und es gab jede Menge interessante Diskussionen. Unterstützt durch dieses neu erworbene Wissen ging es in den Nachmittag und damit zur ersten Einheit Longieren.  Alle Fragen bei der Vorbereitung wurden von Katja mir viel Ruhe und Sachverstand beantwortet. Das Üben an der Longe wurde durch stete Rückmeldung optimal unterstützt, so dass wir auch hier wie am Vormittag die Einheit mit einem Erfolgserlebnis beendeten.IMG_0278

Der zweite Tag begann für uns mit etwas vollkommen Neuem, dem Fahren vom Boden. Damit bei dieser für uns bisher unbekannten Art der Bodenarbeit nichts schief gehen konnte, bekamen wir jeweils einen Helfer an die Seite gestellt. Nach einer anschaulichen Einführung durch Katja ging es für uns auch schon los. Wieder hatten wir dank der vielen Tipps jede Menge Spaß und auch erste Erfolgserlebnisse stellten sich schnell ein. Nach der Einheit hatten wir eine gute erste Idee, worauf es beim Fahren vom Boden ankommt.

Das anschließende Mittagessen übertraf das vom Vortag beinahe noch. Gestärkt durch Wraps zum Selbstbauen mit frischen Zutaten konnten wir uns wiederum der Theorie zuwenden. Jeder Teilnehmer hatte dann die Möglichkeit, sich für die letzte Einheit sein eigenes „Wunschprogramm“ zusammenzustellen. Wir entschieden uns nochmals das Longieren zu vertiefen. Bei dieser letzten Einheit lautete unsere Aufgabe nun, selbst auf einen guten Aufbau des Trainings zu achten und auch ein Gefühl für die Verschnallung zu entwickeln. Dadurch dass Katja nur bei Fehlern eingegriff und ab und an Einschätzungen zur Art und Qualität der Bewegung des Pferdes eingeforderte, konnten wir viel Sicherheit gewinnen und hatten viel Spaß an der Arbeit mit dem Pferd.

Unser Fazit nach diesen zwei tollen Tagen lautet, dass Bodenarbeit viel Spaß macht, wir noch viel zu lernen haben, das Gelernte fleißig üben werden und beim nächsten Kurs bestimmt wieder dabei sind!

Gwen Knappe, Tim Knappe-Oelmann

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