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April 2011

 

Frohen Mutes in die Turniersaison starten…

…können nun die Teilnehmer des Turniervorbereitungskurses

am 16./17. April in Hauslach/Ansbach

Der Grundstein wurde am Samstag in Hauslach mit einer Theorieeinheit gelegt, in der alle wichtigen Regeln und Neuerungen zum Turniersport besprochen wurden; danach folgten zwei Einheiten am Reitplatz in denen jeder Teilnehmer individuelle Tipps zum Abreiten  und Bestehen der Gehorsams-, Tölt- und Viergangprüfungen bekam.
Am Sonntag ging es dann auf die Ovalbahn nach Ansbach, um dort den „Ernstfall“ zu proben. Auch hier wurde viel Wert auf sorgfältiges Abreiten und Lockern der Pferde gelegt und danach die einzelnen Gangprüfungen durchgeritten.

Da jedes Pferd-Reiterpaar individuell gefördert wurde konnten sowohl Turniereinsteiger, als auch alte Hasen viele neue Dinge dazulernen und mit positiven Erlebnissen und neuen Ideen nach Hause fahren.

Unser Dank gilt also zum einen Gudi für den tollen Unterricht,  den Ponyexpress nach Ansbach und die leckere Verpflegung und zum anderen allen anderen fleißigen Helfern, die - wie z.B. Angelika, die trotz verletztem Auge in der Küche stand und für uns kochte oder Falko, der die verletzte Köchin spontan tatkräftig unterstütze – durch ihren Einsatz solche gelungenen Wochenenden überhaupt erst möglich machen.

 

von Katharina Katheder

weitere Bilder -hier-

Geschicklichkeitstag in Hauslach        

 

Am Samstag dem 10. April fanden sich acht ambitionierte Reiter und Reiterinnen in Hauslach ein um sich dem Thema „Geschicklichkeit zu Pferd“ zu widmen. Zugegeben – bei dem Bombenwetter musste man noch nicht mal ambitioniert sein. Der Tag versprach von Anfang an ein wunderbarer zu werden, sofern man ihn auf dem Pferderücken verbringen konnte. Die größte Hürde an diesem Tag hatte sicher die Kursleiterin Katja in Form des Verlassens ihres Bettes zu meistern, musste Sie von einem Allergieschub schwer angeschlagen doch fast die ganze Nacht im Krankenhaus verbringen. Mit gerade einer halben Stunde Aufschub startete Katja tapfer den Kurs mit einem Theorieblock, in dem Sie den Kursteilnehmern die wichtigsten Infos und Fakten zum Trailreiten vermittelte.

 

Nachdem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch mal eine extra Schicht Sonnencreme aufgetragen hatten, begaben sie sich zeitversetzt in zwei Gruppen auf den Reitplatz, um die verschiedenen Hürden nun zu Pferd zu meistern. Die Übungen konnten in Form verschiedener Stationen absolviert werden. Neben einem Stangenlabyrinth sollten Pferd und Reiter sich im Überwinden einer Folie beweisen. Die Gelenkigkeit der Zweibeiner und die Aufmerksamkeit der Vierbeiner, wurden in Disziplinen wie dem Besengolf und dem Balancieren eines Tennisballs mittels Löffel von Fass A in die Tasse auf Fass B gefordert. Bei der Herausforderung ohne den Einsatz von Händen einen Negerkuss von einem Fass aufzunehmen – natürlich vom Sattel aus – wurde die ohnehin große Motivation das „Leckerchen“ zu erwischen noch von der auf die Süßigkeit herunterbrennenden Sonne gesteigert. War das Schokoteilchen ohnehin nur unter großen Schwierigkeiten zu erhaschen (das Visier des Reithelms lag auf dem Fass auf, Falk bekam einen Nackenkrampf, Simone entfernte kunstvoll ihren Steigbügel vom Sattel…), so war das Zuschnappen umso schwerer, je weicher der Mohrenkopf wurde. Da half auch Falks Tipp „…Du musst ihn ansaugen“ nicht mehr viel. Die Qualitäten eines angehenden Pferdeflüsterers waren gefordert, als es galt abzusteigen und das Pferd in einem gewissen Radius zu umrunden ohne dass es dabei seine Position verlässt.

 

Nach einem absolut leckeren Mittagessen von Angelika wurde bei einem Eis der Nachmittag und die noch geplanten Übungen besprochen. Neben einem Flaggenlauf über den Platz, sollte in schnelleren Gangarten ein Stock von einem Sandeimer in den nächsten „verpflanzt“ werden. Eine gewisse Grundaggression (oder Erfahrung…) war bei dieser Disziplin hilfreich, denn der Stock musste kräftig in den Sand gerammt werden, um nicht wieder heraus zu fallen.

 

Die Feinheiten in der Kommunikation mit dem Pferd konnten wiederum geübt werden indem die Ponys mit einem am Ring des Gebissstückes einfädelten Streifen Klopapiers Slalom geführt wurden. Sinn: Das Klopapier soll dabei nicht abreißen. Auch beim Absteigen auf einen Stuhl, am Zügel um die eigene Achse longieren (immer noch vom Stuhl aus) und schließlich vom Stuhl aus wieder aufsteigen, wurden die Teilnehmer überrascht, wie einfach Übungen in der Theorie klingen und sich praktisch als echte Herausforderung darstellen können. Slalomreiten am langen Zügel und in unterschiedlichen Gangarten rundeten die Nachmittagsrunde ab.

 

Fazit: Der Tag war sehr abwechslungsreich und ermöglichte gute Einblicke in die Vielseitigkeit des Trailreitens. Auch wurde deutlich wie wichtig es ist, die Hilfen auf die jeweiligen Übungen und Fähigkeiten des Pferdes abzustimmen und dass Geduld und Ruhe zu den deutlich besseren Ergebnissen führen. Der Umstand, dass Katja sich von ihrer Allergie nicht hat ausknocken lassen, ermöglichte den Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen absolut gelungenen Reittag an dem nicht nur viel gelernt, sondern auch viel gelacht wurde! Schön wars…

 

einfach mal abheben...

....unter diesem Motto trafen sich am 2. April neun Pferde und Reiter zu einem Kurstag im Leichten Sitz und Springen in Hauslach. Nachdem am Vormittag zunächst mit Freispringen den Pferden die ungewohnte Anforderung nähergebracht wurde, überwanden sie am Nachmittag auch mit den Reitern die Stangen und Cavalettis.

Trotz gebrochener Stangen und einigen recht spektakulären Sprüngen, kam doch jeder Teilnehmer schließlich glücklich über das Hindernis und allen war klar: Springen gehört nicht nur unbedingt zur Grundausbildung für Reiter und Pferd, sondern es macht auch noch richtig Spaß!

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